Warum man eine Badekappe nutzen sollte

Eine Badekappe muss man nicht, sollte man aber benutzen. Vor vielen Jahren war die Badekappe sogar Pflicht. Heute ist diese Pflicht nicht mehr gegeben und jeder kann freiwillig eine Badekappe aufsetzen. Noch früher gehörte die Badekappe zum notwendigen Accessoire, wenn man ein Schwimmbad besuchte. Die Badekappe wird seit Neuestem auch wieder gerne getragen. Früher oftmals als notwendiges Übel angesehen, sind sie wieder beliebt geworden.

Die Badekappe tut auch Gutes. Nimmt man den Schutz der Haare vor Chlor oder einfach, um die Haare während der Schwimmeinheit aus dem Gesicht zu halten. Wer Wettkämpfe bestreitet, kann ohne Badekappe gar nicht erst an den Start gehen. Die Badekappe gehört zum notwendigen Accessoire jedes Wettkampfschwimmers, da der Wasserwiderstand reduziert wird. Darüber hinaus wärmt die Badekappe, vorausgesetzt sie besteht aus Silikon. Gerade im kalten Wasser ist dies ein Vorteil, da sie Kopf und vor allem die Ohren gut schützen kann.

Der größte Nutzen der Badekappe ist allerdings im gesundheitlichen Bereich zu sehen. Wer zu Außenohrenentzündungen, die im Schwimmerjargon auch Schwimmerohren genannt werden, neigt, dem ist die Badekappe wärmstens zu empfehlen. Auch heute noch gibt es Schwimmbadanlagen, in denen die hygienischen Verhältnisse sowie die Rohrwasserqualität sehr schlecht sind. Die Badeleitung muss dann dem Wasser immer mehr Chemikalien beimischen, um die Badewasserhygiene zu gewährleisten. Teilweise kann es vorkommen, dass die Chlorkonzentration so hoch ist, dass sie Haut, Haar und sogar die Schwimmbekleidung schädigt.

Mit einer Badekappe kann man wenigstens einen kleinen Teil des Körpers schützen. Die schönste Nebensache beim Tragen einer Badekappe ist, dass bei Wettkämpfen jede Kappe entweder die Nationalfarben oder ein Signet einer Mannschaft trägt. Auf diese Weise kann ein Zugehörigkeitsgefühl entstehen, dass schon manchem Schwimmer Flügel verliehen hat.